Fort Eben Emael - Einst das stärkste Fort der Welt

 

Die Lage des Forts ist durch den Bau Albert-Kanals mit einem Durchstich durch den St. Pietersberg bei Caestert maßgeblich beeinflusst worden. Durch den Kanalbau war eine 65 Meter hohe Steilwand von 1300 Metern Länge entstanden, die dem Fort als Ostseite dient. Mit einer Basis von 800 Metern und einer Schenkellänge von 900 Metern umfasst das Fort eine Fläche von 75 ha. Alleine das Dach des Forts hat eine Fläche von 45 ha, was sich im Krieg als Schwachstelle erweisen sollte. Während der Bauzeit von 1932 bis 1935 wurde an der Nordwestseite vom Kanal aus ein Wassergraben bis vor den Block II gezogen. Im Süden wurde ein Trockengraben mit 6 Meter hoher Panzermauer errichtet. Das Festungsvorgelände konnte zudem durch aufstauen des Flusses Jecker gesperrt werden.

Die Besatzung des Forts bestand aus 1200 Mann unter dem Kommando eines Majors der zwei Artillerieabteilungen  á 500 Mann so wie 200 Mann Stab und Festungsspezialisten befehligte. 

Die Bewaffnung des Forts war in zwei Gruppen gegliedert. Zum Einen die Artillerieblöcke auf der Fortoberfläche mit der Fernartillerie aus 120mm bzw. 75mw Geschützen in drei Panzerkuppeln und vier Kasematten. Zur zweite Gruppe hingegen gehörte die Nahverteidigung der Gräben und des Vorfeldes mit 60mm Panzerabwehrgeschützen sowie Maschinengewehren.

Vor dem Hintergrund der schnellen Einnahme des Forts durch die Besatzungen Deutscher Lastensegler  wurden einige Schwachstellen offensichtlich. So waren die Kasematten weder mit einer Schartenüberdeckung noch einem Diamantgraben ausgestattet. Durch das fehlen dieser passiven Schutzmassnahmen war es den Fallschirmjäger möglich ihre Hohlladungen direkt an den Scharten der Geschütze anzubringen.

Ein weiterer Schwachpunkt des Forts war das Fehlen von Hindernissen auf dem Dach. Hinzu kam, dass außer durch Mi Nord und Mi Süd keine Verteidigung der Oberfläche möglich war. Zwar konnten die erstmals eingesetzten 50kg bzw. 12,5kg Hohlladungen die Panzerkuppeln nicht durchschlagen, an den Scharten führte die Zündung der 12,5kg Hohlladungen jedoch zum wegsprengen der Geschütze und dem Tod, beziehungsweise zur Verletzung der Geschützbedienung. Zudem hatten die starken Explosionen der Hohlladungen eine demoralisierende Wirkung auf die Besatzung der Kampfblöcke. 

Aufgrund der baulichen schwächen und der Wirkung der neuen Hohlladungen hatten die Kampfblöcke den Fallschirmtruppen wenig entgegen zu setzen. Waren die Truppen erst einmal in die Kampfblöcke eingedrungen entfalteten die Hohlladungen im Inneren eine verheerende Wirkung. So sprengte eine einzelne 50 Kg Hohlladungen das gesamte mehr als 30 Meter hohe Fahrstuhlsystem im Kampfblock, nach dem eine Ladung vor der unteren Panzertür gezündet wurde.

 

Der Eingang zum Fort Block I

block_1_6251.jpg
Der Eingang
block_1_0777.jpg
MG-, Scheinwerfer-  und vermauerte Pak-Scharte mit Schussrichtung Block II
block_1_0778.jpg
 MG-,  und Scheinwerfer-Scharte mit Schussrichtung Block II
block_1_0775.jpg
60mm Pak mit Schussrichtung Jecker
block_1_0772.jpg
Scheinwerfer mit Leuchtrichtung Jecker
block_1_0781.jpg
Beobachtungskuppel auf dem Dach des Blocks. Im Hintergrund eine der Scheinkuppeln
block_1_0780.jpg
Blick vom Dach auf die Beobachtungskuppel
 block_6_6258.jpg
Blick von Block I zu Block VI
block_1_0767.jpg
Blick in den Eingang 
mit Rollbrücke
block_1_0327.jpg
Bedienungskurbel der 
Brücke mit Lüfter
   
block_1_0754.jpg
Wachlokal im Eingang
block_1_0756.jpg
Wachlokal im Eingang
block_1_0763.jpg
MG-Innenverteidigung im Eingangsbereich
 
block_1_0765.jpg
Zugang zum Kampfraum des Block I

block_1_0315.jpg
60mm Pak im Block I
block_1_0323.jpg
Das MG in Block I
block_1_0324.jpg
Im Innenbereich des Block I

Dieser Block bildete den Eingang zum Fort, war aber zugleich in die Verteidigung des Trockengrabens eingebunden. Hinter dem Gittertor mit einziehbarer Brücke befand sich der Zugang zur unteren Ebene der Anlagen mit Maschinenzentrale, Unterkünften, Kantine und Krankenrevier.

- 2x 60 mm Pak
- 2x MG
- 2x Scheinwerfer
- 1x Beobachtungskuppel

 

Block II

block_2_6426.jpg
Block II mit Blickrichtung Block I
block_2_6425.jpg
Die Scharten mit 
Schussrichtung Block I
block_2_6422.jpg
Zerstörte Schartenfront 
block_2_6420.jpg
60 mm Pak mit 
Schussrichtung Block I
block_2_6414.jpg
Die Schartenseite in Richtung Wassergraben
block_2_6415.jpg
Die Scharten mit Blickrichtung Wassergraben
  block_2_6418.jpg
Der Wassergraben vor Block II

Dieser Verteidigungsblock deckte die Verbindung zwischen dem Wassergraben und dem Eingang mit zwei flankierend eingebauten 60mm Panzerabwehrgeschützen so wie Maschinengewehren.

- 2x 60 mm Pak
- 2x MG
- 2x Scheinwerfer
- 1x Beobachtungskuppel

 

Bloc VI

block_6_0768.jpg
Die Panzermauer sowie Block VI
block_6_0779.jpg
Blick von Block I zu Block VI1
block_6_0771.jpg
Die Schartenfront von Block VI mit Schussrichtung Block I
 

Der Block VI deckt mit zwei flankierend zur Panzermauer schießenden 60mm Pak den Eingangsbunker Block I

- 2x 60 mm Pak
- 1x MG
- 1x Scheinwerfer
- 1x Beobachtungskuppel

 

Block V mit 75 mm Kuppel Süd

block_5_sued_6303.jpg
Die Schartenfront von Block V
block_5_sued_0785.jpg
Die Schartenfront von Block V
    block_5_sued_6296.jpg
Der Blick von Block V in den Panzergraben
block_5_sued_0788.jpg
Die Beobachtungskuppel 
auf Block V
block_5_sued_6295.jpg
Die Beobachtungskuppel 
auf Block V
   
block_5_sued_6289.jpg
Die Panzerkuppel für zwei 75mm Geschütze (Kuppel Süd)
block_5_sued_6291.jpg
Die Panzerkuppel für zwei 75mm Geschütze (Kuppel Süd)
block_5_sued_6292.jpg
Die Scharten der  zwei 75mm Geschütze 
block_5_sued_6294.jpg
Die Rückansicht der Panzerkuppel
kuppel_sued_innen_0474.jpg
Hubarm der Panzerkuppel
kuppel_sued_innen_0481.jpg
Das Schneckengetriebe für 
den Hub
kuppel_sued_innen_0480.jpg
Winden für die Gegengewichte
kuppel_sued_innen_0477.jpg
Drehmotor
kuppel_sued_innen_0532.jpg
Munitionsaufzug
kuppel_sued_innen_0489.jpg
Der Boden des Turms
  kuppel_sued_innen_0538.jpg
Verteiler im Turm
kuppel_sued_innen_0514.jpg
Blick in den Panzerturm
kuppel_sued_innen_0492.jpg
Geschützrohr links
kuppel_sued_innen_0494.jpg
Rohrhebemechanik
kuppel_sued_innen_0495.jpg
Blick zwischen die beiden Rohre
kuppel_sued_innen_0523.jpg
Am oberen Ende des Fahrstuhlschachts
kuppel_sued_innen_0527.jpg
Gasdichte Tür mit Munitionsschleuse
   
kuppel_sued_innen_0543.jpg
Blick in die Beobachtungskuppel
von Block V
kuppel_sued_innen_0548.jpg
Die Lafette des MG von Block V
kuppel_sued_innen_0549.jpg
Die Scharte des 60mm
 Pak-Geschützes von Block V
 
Block V waren besaß eine Doppelfunktion als Grabenverteidigung sowie als Geschützturm mit einer Versenkkuppel.

- 1x 60 mm Pak
- 1x MG
- 1x Scheinwerfer
- 1x Beobachtungskuppel
- 2x 75mm Schnellfeuergeschütze in 360° drehbarer Versenkkuppel - Reichweite 11 km

 

Block IV

ausschnitt_block_4_6355.jpg
Blick auf Block IV von der Werkoberfläche aus
block_4_0416.jpg
Heute ist der Kampfblock fast vollständig überwachsen
   
block_4_6311.jpg
Der Kampfblock vom Graben aus gesehen
block_4_6312.jpg
Die Schartenfront des Kampfblocks
block_4_6317.jpg
Die 60mm Pak des Kampfblocks
 

Diese Block wurde zur Sicherung des Trockengrabens durch zwei Pak-Geschütze sowie MG errichtet.

- 2x 60 mm Pak
- 2x MG
- 2x Scheinwerfer
- 1x Beobachtungskuppel

 

Block O1

block01_6327.jpg
Die Beobachtungskuppel
block01_6322.jpg
Die Bobachtungskuppel mit dem Albert Kanal
block01_6319.jpg
Der Bunker über dem Albert-Kanal
  block01_6320.jpg
Die Schleuse von Lanaye

Block 01 war zur Sicherung der Schleuse von Lanaye errichtet worden und diente zugleich als Beobachtungspunkt mit einer guten Sicht auf Weite Teile der Festung und des Umlandes. Unter der Glocke von Block 01 befanden sich zudem Pak und MG, sowie Scheinwerfer. Im Gegensatz zu den Forts der Maginotlinie oder den B-Werken des Westwalls besaß die Beobachtungskuppel keine Bewaffnung, die hätten in den Kampf auf dem Dach der Festung eingreifen können.

- 1x 60 mm Pak
- 3x MG
- 2x Scheinwerfer
-
1x Beobachtungskuppel - Bezeichnung Eben 1

 

Geschützkasematte Visé 1

vise_1_6145.jpg
Die Kasematten Visé 1 von der Kuppel Nord aus gesehen
vise_1_6336.jpg
Die Kasematte Visé 1)
   vise_1_0419.jpg
Die Scharten der drei 75mm Geschütze
  

Die Geschützkasematte Visé 1 war mit drei Geschützen in Festungslafetten ausgestattet, so dass diese mit Schussrichtung Süden einen Schwenkbereich von 70° hatten.

- 3x 75 mm - Reichweite 11 km

 

Geschützkasematte Visé 2

vise2_6261.jpg
Die drei Scharten von Visé 2
vise2_6266.jpg
Blick in eine der Scharten
vise2_6268.jpg
Das 75 mm Geschütz 
in der Scharte
 

Ebenso wie Visé 1 war diese Kasematte mit drei Geschützen in Festungslafetten ausgestattet. Die Ausrichtung war ebenfalls mit Schussrichtung Süden und einen Schwenkbereich von 70°.

- 3x 75 mm - Reichweite 11 km

 

Maastricht 1

maas_1_6412.jpg
Die Front von Maastricht 1
maas_1_6410.jpg
Die Schartenfront
maas_1_6409.jpg
Die Schartenfront
maas_1_6408.jpg
Auf dem Dach von Maastricht 1 

Kasematte Maastricht 1 war im Gegensatz zu Visé 1 und 2 mit Schussrichtung Norden errichtet worden. Auch sie besaß 3 Geschütze in Festungslafetten mit einem Schartenwinkel von 70°.

- 3x 75 mm - Reichweite 11 km

 

Masstricht 2

maas_2_6273.jpg
Die Schartenfront von Maastricht 2
maas_2_6278.jpg
Die Scharten aus einem anderen Winkel
   maas_2_6288.jpg
Blick von Maastricht 2 auf das Dach des Forts
maas_2_6284.jpg
Die Beobachtungskuppel von Maastricht 2
maas_2_6286.jpg
Abdruck der Hohlladung
   

Im Gegensatz zur Kasematte Maastricht 1 war Maastricht 2 mit einer Beobachtungskuppel ausgestattet. Wie bei der Schwesterkasematte war die Schussrichtung nach Norden. Maastricht 2 besaß ebenso 3 Geschütze in Festungslafetten mit einem Schartenwinkel von 70°.

- 3x 75 mm - Reichweite 11 km
- 1x Beobachtungskuppel - Bezeichnung Eben 3

 

Mi Nord

mi_nord_6365.jpg
Die Südseite von MI Nord
mi_nord_6372.jpg
Zerstörte Schartenfront
mi_nord_6368.jpg
Die herausgesprengte Scharte, heute vermauert
 
mi_nord_6386.jpg
Die Beobachtungskuppel auf dem Dach von MI Nord
mi_nord_6373.jpg
Die Beobachtungskuppel auf dem Dach von MI Nord
mi_nord_6375.jpg
Die Kuppel mit der Beschädigung durch eine 50Kg Hohlladung
mi_nord_6382.jpg
Der Abdruck der 50 Kg Hohlladung
mi_nord_6390.jpg
Die Nordseite von MI Nord
mi_nord_6388.jpg
Die Nordseite von MI Nord
   
mi_nord_innen_0714.jpg
Der untere Zugang zum Treppenschacht von MI Nord
mi_nord_innen_0716.jpg
Metallreste am Fuß des Schachtes
mi_nord_innen_0727.jpg
Im Schacht hängen noch 
einige Treppenteile
mi_nord_innen_0723.jpg
Reste einer der Treppen
mi_nord_innen_0724.jpg
Blick in den fast 30 Meter 
hohen Treppenschacht
  mi_nord_innen_0742.jpg
Zugang zur Munitionskammer 
von MI Nord
  mi_nord_innen_0736.jpg
In der Munitionskammer 
von MI Nord
  mi_nord_innen_0740.jpg
Wieder verfüllter Schacht 
in Richtung Norden.

Dieser Kampfblock war zur Verteidigung der Fort-Oberfläche errichtet worden. Zudem diente eine Panzerkuppel als Artilleriebeobachter. Von MI Nord hatte man einen weiteren Gang in Richtung Nordspitze voran getrieben, war hier aber auf natürliche Höhlen im Kalkstein getroffen, so dass man die Ziele aufgab hier weiter vorzudringen. Daraufhin wurde der Gang mit Abraum verfüllt. 
Im Zuge der Kampfhandlungen zündeten deutsche Fallschirmjäger auf der Mitteletage von MI Nord eine 50Kg Hohlladung, die dabei das gesamte Treppenhaus sowie die untere Panzertür zerstörte und somit unbeabsichtigt den Zugang zum Hohlgangsystem sperrte.

- 3x MG (Schwer)
- 1x MG (Leicht) zur Verteidigung des Infanteriezugangs
- 2x Scheinwerfer
- 1x Beobachtungskuppel - Bezeichnung Eben 2

 

Standort der Scheinanlage

schein_6384.jpg
Blick von MI Nord auf den Standort einer der Scheinanlagen
schein_6391.jpg
Der Standplatz der Scheinanlage
block_1_0781.jpg
Im Hintergrund die Kuppel der Scheinanlage, heute am Eingang als Spielplatz genutzt
 

Auf der Nordspitze des Forts waren zwei Scheinkuppel errichtet worden um einen starken Schutz der Nordspitze vorzutäuschen. Daher wurden Kuppel aus Blech auf einer Betonfundament errichtet, die das Vorhandensein zweiter weiterer Panzerkuppeln vortäuschen sollten.

 

Mi Süd

mi_sued_6393.jpg
Die Nordseite des Kampfblocks
mi_sued_0791.jpg
Die nördliche Schartenseite
mi_sued_6399.jpg
Scharte für MG und Scheinwerfer
mi_sued_6398.jpg
Beobachtungskuppel auf der Außenseite
mi_sued_6402.jpg
Die Südseite des Kampfblocks
mi_sued_6404.jpg
Die Südseite des Kampfblocks
   

Dieser Kampfblock war wie Mi Nord zur Verteidigung der For Obenfläche errichtet worden.  Er verfügte zudem über eine Beobachtungskuppel die den Westlichen Bereich des Forts überblickt. 

- 3x MG (Schwer)
- 3x Scheinwerfer
- 1x Beobachtungskuppel

 

Panzerkuppel Nord

kuppel_nord_0424.jpg
Die eingefahrene Panzerkuppel

kuppel_nord_6137.jpg
Die Panzerkuppel hebt sich

kuppel_nord_6138.jpg
Ausgefahren um zu feuern

 

kuppel_nord_6140.jpg
Detonationspunkt einer Hohlladung auf der Kuppel Nord

kuppel_nord_0412.jpg
Detonationspunkt einer Hohlladung auf der Kuppel Nord

 

 

kuppel_nord_0403.jpg
Blick in den Zugang des Kampfblocks

kuppel_nord_6155.jpg
Eingangsverteidigung

kuppel_nord_6156.jpg
Gesprengte Panzertür

kuppel_nord_6159.jpg
MG-Halterung der Eingangsverteidigung

kuppel_nord_0427.jpg
Gesprengte Panzertür unter dem Turm

kuppel_nord_0426.jpg
Die Drehachse des Turms

kuppel_nord_0396.jpg
Das Treppenhaus unter dem Turm

kuppel_nord_0389.jpg
Der Munitionsfahrstuhl für Kuppel Nord

kuppel_nord_0392.jpg
Mit Eisenträgern verstärkte Panzertür am Fuß von Kuppel Nord

kuppel_nord_0385.jpg
Schlafpritschen der Flak-Mannschaft, die bei Kuppel Nord stationiert war.

 

 

Die versenkbare Panzerkuppel Nord war zugleich der Ausgang für die Flakbedienung auf den Dach des Forts. Der Turm war dreh und Versenkbar und mit zwei Schnellfeuergeschützen ausgestattet.

- 1x MG (leicht) zur Zugangsverteidigung
- 2x 75mm Schnellfeuergeschütze in 360° drehbarer Versenkkuppel - Reichweite 11 km

 

Panzerkuppel 120

kuppel120_6134.jpg
Die Panzerkuppel von Kuppel Nord aus gesehen
kuppel120_6339.jpg
Aus der Nähe gesehen ragt sie nur wenig über das Dach des Forts
kuppel120_6346.jpg
Der Betonblock mit der aufgesetzten Kuppel
 
kuppel120_6340.jpg
Die Panzerkuppel
kuppel120_6341.jpg
Die Geschützscharten
   
Diese nicht versenkbare Panzerkuppel war mit ihren zwei Geschützen die stärkste Bewaffnung des Forts. 

- 2x 120 mm Geschütze - Reichweite 17,5 km

 

Kanal Nord

kanal_nord_0801.jpg
Der Albert-Kanal
kanal_nord_0802.jpg
Der Bunker Kanal Nord direkt in die Steilwand gebaut
kanal_nord_0796.jpg
Der Bunker Kanal Nord
 
canal_nord_innen_0659.jpg
Das 60 mm Pak-Geschütz 
auf Ebene 2
canal_nord_innen_0698.jpg
Zerstörtes Rohr des Pak-Geschützes
canal_nord_innen_0665.jpg
Die Toilette in Kanal Nord
canal_nord_innen_0673.jpg
Gepanzerter Scheinwerfer
canal_nord_innen_0654.jpg
Doppellafette (drehbar) für MG
canal_nord_innen_0708.jpg
Zugang zum Notausstieg
canal_nord_innen_0680.jpg
Der Zugang zur Bobachtungskuppel auf Ebene 1
canal_nord_innen_0690.jpg
Blick in die Beobachtungskuppel
canal_nord_innen_0645.jpg
Lüfter am Zugang zu Kanal Nord
canal_nord_innen_0642.jpg
Treppenaufstieg in den Verbindungsgang
canal_nord_innen_0626.jpg
Innenverteidigungsscharte für 
den Gang zu Kanal Nord

Dieser direkt in die Steilwand gebaute Bunker deckte sowohl die Kanalbrücke als auch das Ufer mit Pak und MG-Feuer. 

- 1x 60 mm Pak
- 3x MG
- 2x Scheinwerfer
- 1x Beobachtungskuppel

 

Der Hauptlüfter

luefter_6270.jpg
Heute liegt der Turm 
versteckt im Wald
luefter_0784.jpg
Der Abluftturm
luefter_6272.jpg
Einzelne Abluftschächte
 

Speziell für die Abluftentsorgung des Forts wurde dieser Lüfterturm errichtet. Während die Frischluftversorgung über Schächte in der Kanalsteilwand erfolgte wurde die Abluft über diesen Lüfterturm entsorgt.

 

Maschinenraum

maschinen_0340.jpg
Generatoren in Raum 1
maschinen_0343.jpg
Generatoren in Raum 2
maschinen_0347.jpg
Generatoren in Raum 3
 
maschinen_0348.jpg
Der einzig noch erhaltene Original Generator
  maschinen_0350.jpg
Verteilerschränke
 

Die ursprünglich mit sechs gleichen Generatoren ausgestattete Maschinenzentrale wurde nach der Besetzung durch Deutsche Truppen ausgeschlachtet. Die Generatoren wurde danach am Atlantikwall eingesetzt. Heute ist nur noch einer der Generatoren im Original erhalten.

 

Kaserne mit Ausstellung

ausstellung_0360.jpg
Waffenausstellung 
ausstellung_0357.jpg
Diverse Geschützrohre
ausstellung_0361.jpg
Bodenstück eines Geschützes mit Inschrift
 ausstellung_0358.jpg
Diverse Munitionstypen
ausstellung_0566.jpg
Offiziersmesse
  ausstellung_0570.jpg
Friseur
ausstellung_0571.jpg
Friseurutensilien

Im Bereich der ehemaligen Kaserne ist eine Ausstellung aufgebaut, in der sich die Besucher auch ohne Führung frei umsehen können. In diesem Bereich befindet sich auch heute ein kleines Bistro sowie der Treffpunkt für die Führungen.

 

Krankenstation

krankenstation_6237.jpg
Der Operationsraum
krankenstation_6231.jpg
Krankenstation
krankenstation_6229.jpg
Krankenstation
 krankenstation_6240.jpg
Zahnarzt

Die ehemalige Krankenstation ist ebenfalls frei zugänglich und bietet einen Eindruck in das was man vor dem WK II an Medizingerät vorhielt.