Fort Biehler bei Wiesbaden- Erbenheim

 

Von diesem Fort, das den Namen des Chefs des Ingenieurkorps und des General-Inspekteurs der Festungen, Alexis von Biehler (1818-1886) trägt, steht heute nur noch wenig zudem wird  das Gelände für Übungen des Katastrophenschutzes genutzt. In den Jahren 1880-1884 auf dem Petersberg erbaut war es da einzige Fort der Festung Mainz, das nach der Reichsgründung 1871 errichtet wurde. Kurz nach seiner Fertigstellung wurde es aufgrund der schon um 1880 beginnenden Brisanzgranatkriese faktisch entwertet und wurde zudem aufgrund seiner Lage nicht wie andere Forts verstärkt. 
Im ersten Weltkrieg dienste es als Ausbildungsstandort und wurde dabei im Jahr 1916 durch eine Explosion beschädigt. 
Von 1918 bis 1927 war das Fort in französischer Hand und wurde anschließend geschleift. In den Jahren danach wurde die heutige Siedlung Fort Biehler errichtet, deren Baumaterial durch dem Abbruch der Festung entstand. 
In den 50er Jahren wurde das Gelände dann mit Schutt verfüllt, was zu seinem heutigen Zustand führte. Heute dient das Gelände Einheiten des hessischen Katastrophenschutzes als Übungsgelände.

 

Die noch erhaltenen Reste
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Gewölbereste
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Gewölbereste
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Innenhof, als Abstellplatz genutzt
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Eingangsgewölbe
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Eingangsgewölbe
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Mauerreste am Eingangsgewölbe
 

Unterstand
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Scharte am Unterstand
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Unterstand im Aussenwall