Forte Airolo

 

Das Fort Airolo wurde nach der Wiener Kongress, bei der sich die Schweiz zur bewaffneten Neutralität verpflichtet hatte, zum Schutz der Südfront erbaut.  1887 wurde mit dem Bau der Festung Airolo begonnen. Nach dreijähriger Bauzeit konnte die Festung 1890 den Truppen übergeben werden. Trotz kontinuierlicher, baulicher wie waffentechnischer Anpassung musste die Anlage 1947 aus dem Aktivdienst als Artilleriewerk genommen werden. Noch bis in die heutige Zeit dient sie jedoch als Kaserne. Seit 1989 befindet sich im ehemaligen Kampfraum ein Festungsmuseum. 2001 wurde die Granitabdeckung der Festung gereinigt und die Außenanlage restauriert, so dass die Anlagen heute einen Zustand hat, wie zuletzt zur Zeit der Erbauung.

Von seiner Form wurde das Fort als schiefes Viereck angelegt. Das Fort ist von einem Graben mit gemauerter Kondereskarpe umgeben. 
Im Graben befinden sich zur Verteidigung drei Kamponieren, von denen Zwei (Eingangs- und Südkamponiere) in zwei Richtungen wirken können. Die Kamponiere im Westen wirkt nur in eine Richtung und wird auf ihrer Südseite durch die Südkamponiere gedeckt. Über einen Eingang gegenüber der Südkamponiere erfolgt der Zugang zur hier errichteten Kontereskarpgalerie, die hier mit Scharten für Infanteriewaffen die Südkamponiere decken und die Grabenverteidigung im Süden und Osten verstärken konnte. 

 

 

Der Fort heute

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Fortoberfläche
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Fortoberfläche
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Schartenöffnungen
 
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Eingangsseite
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Zugang zum Fort
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Eingangstor
 
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Kaponniere am Eingang
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Kaponniere am Eingang
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Im Graben
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Westkaponiere
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Südkaponniere
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Kontereskarpgalerie