Schweiz

 

  Gotthard Fort Hospiz

Gebaut 1893-1894, ausgebaut bis 1918, dann ab 1947 nur noch als Truppenunterkunft genutzt und heute zum Teil als Museum, zum Teil als Militäranlage genutzt.

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  Gotthard Fort St. Carlo

Diese Anlage  war die erste der neu erbauten Artillerieanlagen, die den Gotthardpass gegen den Einfall von Mussolinis Truppen schützen sollten. Die Anlage besteht aus zwei Geschütztürmen sowie zahlreichen Anlagen zu Nahverteidigung des Werks selbst.

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  Gotthard Foppa Grande

Die oberhalb von Airolo an der Gotthardstrasse gelegene Festung wurde im Jahr 1939 begonnen. Während des Kriegs wurde der erste Abschnitt mit dem Einbau eines 10,5cm Panzerturms abgeschlossen. Der Panzerturm war einer von drei Türmen in der Gotthardregion. Die beiden Anderen stehen im Artilleriewerk San Carlo auf der anderen Seite der Passhöhe. Nach dem Krieg wurde das Werk erweitert und modernisiert. So wurde ein 12cm Festungsgranatwerfer eingebaut. Neben der Primärbewaffnung besaß das Artilleriewerk noch vorbereitete Stellungen für leichte Flakwaffen.

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  Gotthard Sasso de Pigna

Das Artilleriewerk Sasso da Pigna wurde zur Verstärkung der artilleristischen Kapazität an der Südfront ab Sep. 1942 gebaut. Schon im Okt. 1942 kommt es zu Änderungen durch die Bauleitung, die der Anlage ihr heutiges Aussehen verleiht. 1943 wird entschieden bis zur Lieferung der 15cm Festungskanonen provisorisch 10,5cm Geschütze einzubauen. Erst am 12.12.1944 sind die 15cm Geschütze einsatzbereit. Am 31.07.1945 wir der erste Abschnitt des Werks vorläufig der Truppe übergeben. Am 06.03.1946 ist dann auch der zweite Bauabschnitt fertig gestellt. Noch 1997 wir der Einbau zweier weiterer Geschütze diskutiert, aber bei geplanten Kosten von 6 Mio. Franken abgelehnt. 1999 findet letztmalig ein Wiederholungslehrgang der Festungstruppen im Werk statt. Noch im selben Jahr wird das Artilleriewerk still gelegt und deklassifiziert.

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  Gotthard Forte Airolo

Das Fort Airolo wurde nach der Wiener Kongress, bei der sich die Schweiz zur bewaffneten Neutralität verpflichtet hatte, zum Schutz der Südfront erbaut.  1887 wurde mit dem Bau der Festung Airolo begonnen. Nach dreijähriger Bauzeit konnte die Festung 1890 den Truppen übergeben werden. Trotz kontinuierlicher, baulicher wie waffentechnischer Anpassung musste die Anlage 1947 aus dem Aktivdienst als Artilleriewerk genommen werden. Noch bis in die heutige Zeit dient sie jedoch als Kaserne. Seit 1989 befindet sich im ehemaligen Kampfraum ein Festungsmuseum. 2001 wurde die Granitabdeckung der Festung gereinigt und die Außenanlage restauriert, so dass die Anlagen heute einen Zustand hat, wie zuletzt zur Zeit der Erbauung.

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  Sperrstelle St. Maurice

An der Engstelle des Rhonetals bei St. Maurice befindet sich schon seit Jahrhunderten eine gute Verteidigungsposition, die bis in die Neuzeit eine Sperrstelle nationaler Bedeutung für die Schweiz darstelle, da hier der Weiterweg vom Genfer See in Wallis oder von Italien kommend der Zugang zum Genfer See unterbunden werden konnte.

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  Festung Cindey

Die zwischen 1941 und 1952 erbaute Festung Cindey befindet sich direkt an der engsten Stelle im Rhonetal, an der sich der Fluss, drei Strassen und eine Autobahn an einem Felsriegel vorbei zwängen. Die Festung mit MG, Panzerabwehrgeschützen sowie 10,5cm Festungsgeschützen ist so angelegt, dass sie sowohl die Strassensperre an der Engstelle, als auch die südlich liegenden Sperren mit Direktfeuer belegen, als auch das Tal in Richtung Martigny abdecken konnte.

 

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  Festung Scex

Die Festung Scex wurde in einer hinter dem Ort St. Maurice  aufragenden Felswand erbaut. An der schon zu römischer Zeit befestigten Engstelle im Rhonetal wurde zu Beginn eine aus zwei Kasematten mit je zwei 7,5 cm Geschützen bestehend Batterie (Scex) errichtet. So bestand schon während des ersten Weltkriegs Erweiterungsbedarf. Ebenso wurde im Zwischenkriegszeitraum und im Lauf des Zweiten Weltkriegs an Erweiterungen der Anlagen gearbeitet, darunter der Bau der Batterie Ermitage. Nach dem WK II kam es nach einem Munitionsunfall mit tödlichem Ausgang in einer anderen Festung  zu Veränderungen an den Munitionsmagazinen. 

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  Festung Toveyre

Diese kleine Festung am Hang östlich von St. Maurice stellt mit MG und Panzerabwehrwaffen eine der  Gegenfestungen zu den Anlagen Cindey und Scex oberhalb von St. Maurice dar. Zudem diente sie zur Verteidigung der im Ort darunter befindlichen Panzersperre, die dort in zwei Reihen angelegt worden war.

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  Festung Vernayaz

Am südlichen Ortsrand von Vernayaz befindet sich eine der Panzerabwehr dienende Festung, die heute nur Aufgrund der offenen oder verrosteten Schartentarnungen auffällt. In eine fast senkrechte Felswand gebaut decken die Geschütze einen zu einem Panzerhinderniss ausgebauten Bachlauf, so wie die im Tal verlaufenden Verkehrverbindungen. Zur Selbstverteidigung erfolgte der Zugang über einen Eingang auf dem südlichen Ufer des Bachs, so dass sich die dort installierten Geschütze und die der Festung gegenseitig decken konnten. Während der Personalzugang durch den Stollen und eine Brücke über die Schlucht erfolgte wurde der Materialtransport über eine Seilbahn vom Eingang zu einer Scharte in der Felswand realisiert.

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  Sperrstelle Château de Chillon

Bei Château de Chillon wurde eine Sperrstelle von nationaler Bedeutung eingerichtet. Neben dem berühmten Postkartenmotiv des Chateau befinden sich dort diverse Sperranlagen zur Sicherung der Straße sowie der Bahnlinie.

 

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  Sperrstelle Porte du Scex

Diese Sperrstelle schützte den Zugang zur Ersten Rhonebrücke nach dem Genfer See und bildete zugleich angelehnt an eine Felswand einen Sperre gegen den Weiteren Vormansch aus Frankreich in Richtung Wallis, bzw. um den Genfer See herum in Richtung Montreux.

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  Festung Naters

Die Festung Naters liegt auf der Nordseite der Verkehrsachsen aus der Gotthardregion über Furka- und Nufenenpass, aus dem Rhonetal von Sion kommend und der Route über den Simplonpass. All diese Verkehrswege bestehend aus Strassen und Bahnlinien treffen bei Brig zusammen. Um diesen Verkehrsknotenpunkt sowie die Strasse über den Simplonpass zu schützen wurde das Artilleriewerk oberhalb von Naters errichtet. Über eine schmale Strasse zu erreichen wurde die Anlage mit auf  zwei Ebenen errichtet Geschützstellungen erbaut. Die Geschützausrichtung ist so gewählt, dass sowohl der Ausgang aus dem Goms, als auch die Simplonregion im Schussfeld der Artillerie liegt.

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Geschütz der Festung Naters

 

  Sperrstelle Evionnaz

Am Rand des Ortes Evionnaz zieht sich die natürliche Einengung des Rhonetals durch einen Schuttkegel nutzend eine Panzersperre quer durchs Tal.

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Panzersperre der Sperrstelle Evionnaz

 

  Kleine Festung Creat Don

Diese kleine Festung liegt im Anschluss an die Festung Follatère im Rhonetal und schützte deren Zugang.

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Im Fels versteckt liegt die Festungsanlage

 

  Festung Follatères

Diese Festung schützte den Ausgang des Großen St. Bernhard ins Rhonetal und war mit zahlreichen Geschützen auf vier Ebene ausgestattet.

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Die Anlagen der dritten und vierten Ebene

 

  Sperre Gondo

Oberhalb der Schlucht und dem gleichnamigen Ort Gondo liegt eine Panzersperre, die sich durch das Tal zieht.

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  Fort Gondo A9105

Oberhalb des Ortes Gondo liegt direkt auf einer Felskuppe das zwischen 1909 und 1918 gebaute Fort Gondo.

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