Fort Hermann
 
Das Fort Hermann wurde zwischen 1897 und 1900 erbaut. Benannt ist es nach Johann Hermann von Hermannsdorf der Befehlshaber der Festung am Predilpass der 1809 beim Angriff der Franzosen mit seinen Männern gefallen war.
Das Fort war den modernen Granaten bei Ausbruch des ersten Weltkriegs nicht mehr gewachsen und wurde von den Italienern ab Mai 1915 mit 3840 Granaten beschossen. Das Fort getroffen haben rund 200 Granaten bis zum Kaliber 30,5 cm. Erhalten und über eine Schacht in der ehemaligen Kaponiere erreichbar ist ein MG Galerie die den Beschuss weit besser überstanden hat als das Fort selbst. Die heutige Zerstörung geht aber mehr auf die Sprengung durch die Italiener im Zuge der Abessinienkrise zurück. Da Italien einem Stahlembargo durch den Völkerbund unterlag begann man ab 1936 den Stahl aus den alten Österreichichen Festungen heraus zu sprengen.

Vorsicht das Fort ist nicht gesichert und Teile sind bereits eingestürzt !

Lage der Festung: 46°21'34.79"N / 13°35'17.48"E

Für die eigene Tourenplanung:

 
 

Die ehemalige Feindseite. Einige Schäden sind durch Beschuss, die Mehrzahl aber durch die Sprengung nach 1946 entstanden.
 

Die Feindseite der Sperre.
 

Die Kehlseite des Forts.
 

Der Grabenkoffer (links) wurde 1916 durch eine Italienische Granate zerstört.
 

Die Scharten der Kanonen.

Eine der ehemaligen Geschützscharten.
 

Der Zugang zum Fort.
 

Ein Blick in den Gang hinter den Geschützen.
 

Im Inneren sind die Decken heraus gesprengt worden um an die Stahlträger zu gelangen
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Der Einstiegsschaft zur MG Gallerie.
 

Im inneren der Gallerie.
 

Im inneren der Gallerie.

Im inneren der Gallerie.